Sicherheit für den Radverkehr in der Friedrichstrasse

Die Friedrichstraße in Elberfeld ist als verkehrsberuhigter Bereich Bussen, Taxen und dem Radverkehr vorbehalten. Darüber hinaus sind bis 11:00 Uhr Ladeverkehr und Anlieger zugelassen. „Leider hat sich die Straße in den letzten Jahren zu einer Durchfahrtsstraße entwickelt“, klagt Peter Hopfe, zweiter Vorsitzender des ADFC Wuppertal/Solingen. „Dies behindert und gefährdet Radfahrende auf dieser Haupt-Fahrradachse zwischen der Innenstadt und der Trasse.“ „Mit der Sperrung der Neumarkstraße hat der Autoverkehr in der Friedrichstraße noch einmal deutlich zugenommen. Durch den zunehmenden Mißbrauch als Parkraum fehlen die Ausweichflächen für den gegenläufigen Radverkehr“, bemängelt Christian Wolter vom Bündnis Mobiles Wuppertal. Nach zahlreichen Beschwerden aus dem Quartier kontrolliert nun das Ordnungsamt stichprobenartig. „Eine spürbare Verbesserung ist dadurch nicht eingetreten“, stellt Inge Grau vom Arbeitskreis „Mobile Mirke“ fest.

Das Bündnis fordert ein klares Halteverbot außerhalb der markierten Stellplätze sowie wirksame Maßnahmen gegen den Umleitungsverkehr während der Baustelle.

Um auf die Missstände hinzuweisen, wollen der ADFC und das Bündnis Mobiles Wuppertal am Samstagnachmittag im Rahmen einer angemeldeten Versammlung ab 14:00 Uhr mit einen provisorischen Radweg in der Friedrichstraße mehr Sicherheit schaffen.